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Spielzeit
2022/23



Nachwuchs Förderung

Als Darsteller*in auf einer Bühne zu stehen ist ein erfüllender Beruf. Er stellt aber auch besondere Anforderungen, die nicht allein durch ein Studium zu erwerben sind. Am Theater Münster möchten wir uns künftig stärker für die Entwicklungsmöglichkeiten von Berufsanfänger*innen einsetzen. Zur Spielzeit 2022/23 entstehen zwei neue Qualifizierungsmaßnahmen: Das Musiktheater ruft zusammen mit der Musikhochschule Münster das Opernstudio Münster mit bis zu vier Plätzen ins Leben. Das Opernstudio verbindet die künstlerische Ausbildung im Rahmen des vier Semester dauernden Master­stu­diengangs „Master of Music – Musik und Kreativität“ oder im zwei­semestrigen „Zertifikats­­- stu­dienjahr“ mit professioneller Bühnentätigkeit. Die Sänger*innen wirken je nach Eignung in Pro­duktionen des Theater Münster mit. Die Mitglieder des ersten Jahrgangs werden im Mai 2022 ausgewählt und zur Spielzeit 2022/23 vorgestellt. Tanz Münster gründet das Tanz Münster Studio. In der Spielzeit 2022/23 ist die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) dessen erste Partner-Institution. Zwei Tänzer*innen werden im Rahmen ihres letzten Stu- dienjahres und als Voraus­- setzung für den Abschluss BA Contemporary Dance Mitglieder des Tanz Münster Studios sein.

Das Musiktheater ruft zusammen mit der Musikhochschule Münster das Opernstudio Münster mit bis zu vier Plätzen ins Leben. Das Opernstudio verbindet die künstlerische Ausbildung im Rahmen des vier Semester dauernden Master­stu­diengangs „Master of Music – Musik und Kreativität“ oder im zwei­semestrigen „Zertifikats­­- stu­dienjahr“ mit professioneller Bühnentätigkeit. Die Sänger*innen wirken je nach Eignung in Pro­duktionen des Theater Münster mit. Die Mitglieder des ersten Jahrgangs werden im Mai 2022 ausgewählt und zur Spielzeit 2022/23 vorgestellt.

Tanz Münster gründet das Tanz Münster Studio. In der Spielzeit 2022/23 ist die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) dessen erste Partner-Institution. Zwei Tänzer*innen werden im Rahmen ihres letzten Stu- dienjahres und als Voraus­- setzung für den Abschluss BA Contemporary Dance Mitglieder des Tanz Münster Studios sein.

Alles Inklusiv

Inklusion ist ein schwieriges Wort für ein großes Ziel und eine Selbstverständlichkeit: Jede*r darf auf die eigene Weise verschieden sein und gehört immer dazu. Nur wir zusammen sind alle. Dafür müssen wir auch zusammenkommen können. Inklusion verträgt keine Barrieren. Sie fragt nicht nach der Sprache, nicht danach, ob jemand läuft, hüpft oder rollt, mit den Augen sieht oder sich mit einem Stock orientiert, gerne kritzelt, viele Ängste hat oder schlecht rechnen kann oder nicht. Inklu­- ­sion stellt klar: So sehr wir uns voreinander unterscheiden – wir haben gleiche Rechte und leben alle in der- selben Welt. Wir im Theater Münster wollen auspro­bieren, wie das geht und was wir dafür tun müssen.

Das Theater Münster als Ganzes, unsere Sparten, unsere Mitarbeiter*innen und Beschäftigten wer- den sich ab der Spielzeit 2022/23 mit unserem künstlerischen Programm und in der Vermittlung und Kommunikation auf die Suche begeben: Wie kann man inklusiv zuhören, wer vermag, inklusiv zu erzählen, wie kann Inklusion ausprobiert, erfahren werden, gelingen – und wer darf das feststellen?

Wir wollen mit sehr verschiedenen Menschen und für sie arbeiten, Kunst schaffen, spielen, erproben, diskutieren, zuhören oder zusehen, streiten oder miteinander reden, gestikulieren, lormen oder gebärden.

Dabei geht es nicht darum, ob wir oder Menschen in unserem Publikum vor­gestellte, behauptete, an­ge­b­­liche oder tatsächlich existierende Normen erfüllen oder ihnen eine Absage erteilen, ob jemand Abweichungen davon akzeptiert, ablehnt oder bejubelt.

Wir möchten uns mit unseren Stücken, Werken und Projekten auf den Weg machen von Gegensätzen, Verschiedenheit, Gemeinsamkeiten, Identitäten und Identitätsstörungen zu erzählen.

Vorstellungen mit Gebärdensprachdolmetscher*innen, Audiodeskription, Leichte Sprache, die Vorstellungs­reihe „Theater entspannt“ mit ganz eigenen Spielre-geln im Zuschauerraum und mehr gehören eben- so zum Profil von „Theater Münster alles inklusiv“ wie Weiter­bildungsveranstaltungen und Aktionen.

Mehr dazu finden Sie zur Spielzeit 2022/23 auf unserer barrierearmen Webseite.

Hausautor *innen

Das Autor*innenduo Sokola//Spreter aus Berlin, bestehend aus Ivana Sokola (*1995) und Jona Spreter (*1994), werden die erste Hausautor*innenschaft am Schauspiel des Theater Münster übernehmen. Beide studieren Szenisches Schreiben an der Univer­sität der Künste Berlin. Gemeinsam veröffentlichten sie in Literaturzeitschriften wie Jenny und Bella triste. Mit ihrem Stück Tierversuch gewannen sie 2020 den Publikumspreis des Hans-Gratzer-Stipendiums am Schauspielhaus Wien.

Im Rahmen des Förder­preises für deutschsprachige Dramatik waren sie 2021 zu einer zweimonatigen Residenz an die Münchner Kammerspiele eingeladen, wo Tierversuch in einer szenischen Einrichtung von Jan Bosse zu sehen war. Auch in den kommenden Spielzeiten sollen jeweils Studierende des Studien­gangs Szenisches Schreiben der UdK die Mög­lich­keit bekommen, als Haus­autor*innen Teil des Schau­spiel Münster zu sein.

Partys

Kommt, feiert mit uns! Mit Chin Chin, Kinky Queer. Art. Club. Die legendären Partys mit Daniel Breitfelder sind eine Verbindung aus Performance, Tanz, Bildender Kunst und Musik. „Ein Fest der Andersartigkeit, Diversität und Liebe.”

Auf der Kafka-Party TRANCEFORMATION. Auf dieser Performance-Party, die Regisseur Levin Handschuh mit der Hamburger Künstler*innen-Company XelK inszeniert, bilden Kafkas Die Verwandlung und Brief an den Vater die quietschbunte Grund­- lage für ein queer-kinkes Spektakel: „Leave the trouble behind and enter a zen state of total bliss – tranceform yourself!“

Bei den AFTERLIFE-Partys im Anschluss an das Tanzstück mit Live-DJs und unter Mitwirkung der freien Tanzszene Münster im Club. Auf dem großen Fest zur Spielzeiteröffnung, den Premierenpartys, bei Kids Raves und vielen weiteren Gelegenheiten…

Und was sonst noch läuft: Offene Proben, Matineen, Einführungen zu Werk und Inszenierung, Publikumsgespräche, experimentelle szenische Abende, Late-Nights, Podcasts, Theater im digitalen Raum, Theaterführungen, Ausstellungen, Open-Stage-Abende, Diskussionsveranstaltungen, Künstler*innengespräche, Angebote für Familien, Lesungen, Gesprächskon­zerte, Relaxed Shows, Silvester – und viele andere Partys, Stadtraumpro- jekte, Flashmobs, Audiowalks, Spielclubs, Schreibwerkstätten, ein immer wieder offenes Foyer – und viele weitere Begegnungen mit Ihnen!

Tanznah

Ausatmen. Augenkontakt. Schweiß, Tränen, Wärme, Lachen. Die Nähe, die Tänzer*innen im Alltag spüren, teilen wir mit unserem Publikum im neuen Format TanzNAH.

Tanz verbindet Menschen aller Fähigkeiten und Herkunft, wird zwischen Gene­rationen geteilt, triggert Wohlfühlzustände und ist der Höhepunkt von Ritualen in fast allen Kulturen. Tanz findet nicht nur auf Bühnen statt, sondern überall dort, wo Menschen zusammenkommen, feiern, trauern, sich erholen und arbeiten.

TanzNAH wird spielerisch und direkt die Nähe des Tanzes in die Stadt und zu unserem Publikum bringen. Mit einer Reihe von digitalen und analogen Live-Erleb­nissen im Theater, in Museen, Clubs, Schaufenstern, Kitas und auf Marktplätzen wird die Welt des Tanzes und die der Tänzer*innen einem breitgefächerten und diverseren Publikum nähergebracht.

Anders als bei fest ge­planten Tanz-Vorstellung­en, können TanzNAH-Epi­soden spontan, zufällig und kostenlos in der Stadt erlebt werden. Auch aus der Entfernung sind wir mit digitalen Versionen unserer Episoden zu finden.

Folgt uns: #tanzNAHmuenster #tanzNAHganzNAH #TanzNAH

Nachhaltig­keit in der Tanzpraxis

Tanz Münster strebt nach mehr Nachhaltigkeit in der Tanz-Praxis. Künst­lerische Innovation, tänzerische und körperliche Gesundheit und ressourcenschonende Produktionsansätze werden innerhalb des Alltags erforscht und dokumentiert.

Der Wettbewerb Nach­haltige Tanz-Bühne gibt dafür die Richtung an. Aus der engen Zusammen­arbeit der technischen, administrativen und künstlerischen Abteilungen des Theater Münster ging das modulare Bühnenbild des jungen Teams Stella Sattler & Jonathan Brügmann als Sieger her­­vor. Über zwei Spielzeiten werden damit immer wechselnde Konstellationen von Bewegung, Licht, Raum und Musik in Tanzabenden ermöglicht. Eine Kostümkollektion für beide Tanzabende der ersten Spielzeit kreiert die Designerin Louise Flanagan mit Hilfe einer nachhal­tigen Stoff-Datenbank und mit Prinzipien der Wiederverwendbarkeit und Mehr­fachnutzung.

Und der Körper der Tänzer*innen – die wertvollste und fragilste Ressource – wird durch nachhaltige Tanzpraxis geschont. Die im Rahmen des Master-Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) begonnene Recherche von Probeleiterin Stefanie Fischer über die Reduktion von körperlicher Belastung beim Erlernen und Merken von Schritten wird am Tanz Münster weitergeführt.

Folgen sie uns: #nachhaltigtanzen #sustaindancemuenster

Kunst und Vermittlung

Begegnung mit Kunst.

Junges Theater, Musik­theater, Schauspiel, Tanz und Konzert gemeinsam erforschen, diskutieren und selbst künstlerisch agieren. Den Ort Theater als Teil der eigenen Stadtgesellschaft erleben, ihn mitgestalten und Orte der Stadt zu Theaterräumen machen. Dafür schafft die Theater-, Musiktheater- und Konzertpädagogik des Theater Münster mit einem künstlerischen Vermittlungsangebot, zahlreichen Projekten, Fortbildungen und vielem mehr Erlebnis-, Forschungs-, Begegnungs- und Experimentierräume. Dabei legen wir Wert darauf, diese Räume diskriminierungssensibel zu gestalten und Menschen mit möglichst viel­fäl­­tigen Erfahrungs- und Lebens­welten zu öffnen. Ob Schüler*in, Pädagog*in, Familie, Studierende*r, Expert*in oder Theater­neuling – wir freuen uns auf zahlreiche künstle­-rische Begegnungen! Unser ausführliches Programm finden Sie ab Sommer auf unserer Website.

Sie haben Interesse an unserem Newsletter für Familien oder Pädagog*innen, dann schreiben Sie uns an: jungestheater@ stadt-muenster.de

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